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Heiß wie Frittenfett

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Wenn ein Punktspielabend in einer Lübecker Dönerbude mit der Fragestellung „Ist ein Korn-Cola zero eigentlich glutenfrei?“ endet, muss in den knapp 8 Stunden so einiges passiert sein. Diesen Weg komplett nachzuzeichnen fällt – nicht nur geografisch sondern auch inhaltlich – sehr schwer, denn die 7:9-Niederlage in Mölln liegt im Endeffekt wirklich eher schwer im Magen. Schrieb Arne vor Spielbeginn noch in den SCM-Liveticker „Die Erste ist in Mölln heiß wie Frittenfett!“, so war es eher ironisch gemeint, denn wie soll ein Spiel beim Tabellenführer schon ausgehen, wenn man selbst (a) die Nr. 2 und 4 ersetzen muss, (b) in der Rückrunde bislang eher mäßige Leistungen gezeigt hat und (c) selbst der Gegner einen so ernst nimmt, dass man mit den Doppeln rumexperimentiert. Und genau in diesem Punkt nahm das Drama seinen Lauf: 2:1 nach den Doppeln. Besonders SCM-2-Doppel mit Jörg und Arne glühte schon ganz gut. Erwin war gar noch heißer und Jörg und Arne unten lösten fast einen Einsatz der freiwillgen Feuerwehr Mölln aus. 5:4 nach dem ersten Durchgang. Die 20 Zuschauer (Die Stadtwerke Arena in Mölln war quasi ausverkauft) rieben sich die Augen. Der Abend nahm dann nach weiteren Einzelsiegen von Björn und Jörg im zweiten Einzeldurchgang seinen heißen Verlauf. Mölln zitterte, Mölln wankte, aber Mölln fiel leider nicht. Ein nervenaufreibendes Abschlussdoppel trieb mit den passiven Zuschauern ein nervenzehrendes Spiel. Es wogte hin und her. Der Ausgang 9:11 im fünften Satz aus Nortorfer Sicht. Was folgte, waren Enttäuschung, Bier, Korn-Cola zero, duschen in der Nachbarhalle, ein Abstecher nach Lübeck, Hüx und Dönerbude. Von Minute zu Minute wich die Enttäuschung über die knappe Niederlage dem Stolz über das Geleistete. Und dieser Stolz löste eine positive Kraft aus, die sich am Samstag Abend in einem krachenden 9:5 über Boostedt entladen sollte. Der Bericht zu diesem Spiel folgt…